Prinzessin Leila, Ritter Donnergaul und Drache Sommersprossi

Was für eine Woche! In der zweiten Woche der Osterferien hat unser „Ferienabenteuer Vorlaut“ stattgefunden. Diesmal ging es um Ritter, Prinzessinnen und einen Drachen namens Sommersprossi.

Gemeinsam mit über 30 Kindern haben wir eine Geschichte um die Hauptfigur Prinzessin Leila erfunden. Diese mittelalterliche Dame wurde – mitsamt ihrer Badewanne – von einem Drachen entführt und musste von ihrem Prinzen Donnergaul und dessen Freunden gerettet werden. Letztendlich stellte sich heraus, dass der Drache Sommersprossi die Prinzessin entführt hatte, weil er so einsam war und sich Gesellschaft wünschte. Und so durfte unser Drache am Ende auf die Burg zu Prinzessin Leila und Ritter Donnergaul ziehen.

Aber: So eine Geschichte ist bei vielen Mitdenkenden zwar schnell zusammengesponnen, doch aus der Idee ein richtiges Bühnenstück zu machen, gestaltet sich als etwas aufwändiger.

So wurde vier Vormittage lang das Bühnenbild gebastelt, die Kostüme erstellt, Tänze erlernt und das gesamte Stück auf die Beine gestellt. Und was braucht man für ein Bühnenbild, wenn es um Ritter und Prinzessinnen geht? Natürlich eine Burg! Über Wochen hinweg haben wir zahlreiche Kartons und Pappen gesammelt, um im Rahmen des Ferienabenteuers eine Burg daraus zu basteln. Das ist aus dem Karton-Sammelsurium letztendlich geworden:

Die meisten teilnehmenden jungen Damen hatten ein eigenes Prinzessinnenkostüm von der letzten Karnevalsfeier. Ansonsten haben wir aber alles selber gebastelt oder aus dem Fundus bekommen. Der Drache war sogar eine echte Sonderanfertigung! Unsere Kostümabteilung ist einfach der Kracher und hat uns einen phänomenalen Drachenkörper genäht:

Drache Sommersprossi

Der Kopf lässt sich ganz einfach nachbasteln: Es müssen lediglich zwei aufgeblasene Luftballons mit Kreppklebeband verbunden werden. Und dann werden gerissene Zeitungsstücke mit Kleister aufgetragen (mindestens 3 Lagen Zeitungspapier). Ohren und Nüstern können ebenfalls aus Zeitungspapier hergestellt und angebracht werden. Und zum Schluss kann der Drachenkopf bemalt und mit Krepppapier etc. ausgestattet werden.

Unsere Probebühnen sind im großen Bastelchaos versunken. Aber genau so lieben wir es: Ein klein bisschen chaotisch, lauter Ideen springen einem entgegen und jeder kann sich kreativ austoben! Bunte Farben und viel Glitzer machen einfach Spaß 😉

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Viele Abteilungen – Ein Vorstellungsformat

In der letzten Woche trat mal wieder Hexe Kleinlaut auf. Diesmal mit ihrem Kinderprogramm „Sonne, Mond und Sterne“. Spielerisch und musizierend diskutierte sie mit den Kindern über einen Umzug auf den Mond und brachte ihnen währenddessen viel über Planeten, die Sterne, … kurz: über den gesamten Nachthimmel.

Aber wer ist eigentlich alles an so einem Programm beteiligt? Wen und was braucht man alles, damit die Kindervorstellungen der Hexe Kleinlaut über die Bühne gehen können? Natürlich die Hexe Kleinlaut und das ein oder andere Musikinstrument! Das reicht aber noch lange nicht. Ohne die Hilfe der Kollegen aus den verschiedensten Abteilungen – wie der Technik oder der Requisite – geht nicht viel!

Also: das Fundament des Ganzen bildet die theaterpädagogische Abteilung. Diese denkt sich schon lange vor der Spielzeit ein Thema aus, zu dem ein kurzer Text für das Programmheft geschrieben wird. Dann wird recherchiert und es werden Ideen und Informationen gesammelt. Marie-Helen und Sandra haben da großen Spaß dran, weil sie bei jedem Thema selber noch was dazulernen können 😉 Das Programm wird dann immer konkreter und es wird ein Skript geschrieben.

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Vor der Generalprobe wird dann eine Liste mit allen Dinge erstellt, die für das Programm benötigt werden. Diese Liste wird dann an die verschiedenen beteiligten Bereiche des Aalto-Theaters weitergeleitet. Was glaubt ihr, wie viele Abteilungen, allein an dem Programm „Sonne, Mond und Sterne“, beteiligt waren? Zwei? Oder drei? Viel mehr!

Die Technik-Abteilung ist für den Bühnenaufbau zuständig. Für „Sonne, Mond und Sterne“ haben zwei Techniker eine blaue Stellwand und vier Traversen (das sind so große Aluminium-Träger), aufgestellt. (Das sieht man auf den Bildern auch ganz gut.)

Die Requisite beinhaltet all das, womit die Darsteller – in diesem Fall also Hexe Kleinlaut – während des Programms arbeiten: Eine große Flagge beispielsweise, damit Hexe Kleinlaut sie (als Anspielung an die amerikanische Flagge bei der Mondlandung) schwenken kann, einen Apfel am Stiel, um einen Meteoriten spielerisch nachzustellen und noch viele weitere Sachen (siehe Bilder). Aus der Deko-Abteilung werden weitere Dinge für die Kulisse benötigt, wie zum Beispiel die grünen Grasteppiche, auf die sich die Kinder setzen können. Meistens stammen die Requisiten und Deko-Artikel aus einem riesigen Lager mit Sachen, die bei Aufführungen am Aalto-Theater irgendwann mal benötigt wurden oder werden. Manche Dinge werden aber auch extra für die Kindervorstellungen hergestellt. Oft bringen Marie-Helen und Sandra auch Krimskrams von Zuhause mit, der als Requisite genutzt werden kann oder basteln selber darauf los 🙂

Die Beleuchtungsabteilung ist für das Licht zuständig und leuchtet das Foyer nett ein. Bei Vorstellungen im Opernzelt gibt es ganz viele Scheinwerfer und Lichteffekte während der Vorstellungen. Im Rahmen von „Sonne, Mond und Sterne“ reichen lediglich zwei Scheinwerfer aus, die die Spielfläche ausleuchten.

Die Haustechnik sorgt dafür, dass Treppenaufgänge, die nicht genutzt werden sollen, abgesperrt sind.

Die Mitarbeiter der Kostüm- und der Maskenabteilung verwandeln Marie-Helen Joël in Hexe Kleinlaut. Aus der Kostümabteilung wird das Kostüm der Hexe Kleinlaut benötigt, das irgendwann mal dort zusammengestellt und genäht wurde. Eine Maskenbildnerin schminkt Marie-Helen und setzt ihr die Kleinlaut-Perücke auf.

Und dann braucht man ja auch noch Musiker! Bei „Sonne, Mond und Sterne“ sitzt Juriko Akimoto am Klavier und Niklas Schwarz spielt die Bratsche. Die beiden treffen sich mit Kleinlaut natürlich nicht erst kurz vor der Vorstellung, sondern haben mit unserer Opernhexe vorab schon einige Proben gehabt.

Wenn dann alles beisammen ist, kann das Konzert endlich kommen. Jetzt braucht man nur noch ganz viele Kinder, die zusammen mit Hexe Kleinlaut, Juriko und Niklas das Weltall „erkunden“ und bestaunen!

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Autor

Antonia hat ein zweiwöchiges Schülerpraktikum in der Theaterpädagogik absolviert und berichtet von ihren Erlebnissen am Aalto-Theater.     

Sonnensystem-Bastelei

Am Sonntag geht es los mit Hexe Kleinlaut und ihrem Kinderprogramm „Sonne, Mond und Sterne“. Ein fabelhaftes Thema, um mal wieder eine kreative Bastelaktion zu starten!

Und schon ging es los: Informationen über Planeten sammeln, Materialien bereitlegen und sich in „Schutzkleidung“ schmeißen  🙂

Ganz maßstabsgetreu lassen sich die Planeten unseres Sonnensystems leider nicht verbasteln (wenn der Jupiter einen Durchmesser von ungefähr 26 cm hätte, dürfte der Merkur nur circa 1 cm groß sein). Aber es geht ja darum, Anschauungsmaterial zu haben, das zu Gesprächen anregt und uns das Bühnenbild aufpeppt.

Für die Planeten (Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun) werden acht Luftballons benötigt: Die Luftballons der Planetengröße entsprechend aufpusten (Merkur und Mars sehr klein, Erde und Venus etwas größer, Uranus und Neptun noch etwas größer, Saturn nochmal größer und für den Jupiter einfach den Ballon so groß aufblasen, wie es möglich ist).

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Dann heißt es: Kleister anrühren und Zeitungspapier in kleine Stücke reißen. Nun werden alle Luftballons mit Zeitungspapier vollgekleistert. Schön dicht, dass man den Luftballon nicht mehr darunter sehen kann. (Am „Aufpuste-Loch“ des Ballons kann man die einzelnen Bastelprojekte an einem Faden oder Basteldraht zum Trocknen aufhängen.)

Über Nacht trocknen lassen und am nächsten Tag eine weitere Schicht Zeitung mit Kleister auf die Ballons auftragen. Wieder eine Nacht warten und am kommenden Tag wieder eine Schicht Zeitungspapier ankleistern … und wieder trocknen lassen. Nach drei Schichten Zeitungspapier sind die Pappmasché-Kugeln ziemlich robust und die Luftballons im Innern können kaputt gestochen/geschnitten und vorsichtig herausgeholt werden. Jetzt müssen nur noch die kleinen Löcher mit Zeitung und Kleister füllen und schon sind die einzelnen Planeten bestenfalls rund (oder zumindest planetenartig geformt ;-)).

27544694_1776945852379673_4640552653898850271_nDer Saturn benötigt natürlich noch Ringe. Einfach stabile Pappe zurechtschneiden, dass ein Ring aus Pappe um die entsprechende Pappmasche-Kugel montiert werden kann. Diesen kann man – für mehr Stabilität – mit Basteldraht befestigen und auch mit Zeitungspapier bekleistern und wieder trocknen lassen.

Endlich geht der spaßige Teil des Bastelprojekts los. Einfach die gewünschten Farben mischen und mit einem Pinsel auf die späteren Planeten auftragen! Der Mars bekommt zum Beispiel eine rote Farbe, die Erde erhält Ozeane und Kontinente und so weiter. Mit dem Einsatz von Wasser lassen sich tolle Farbverläufe erzielen.

Am Ende (bei Bedarf) mit Basteldraht und Bindfaden Aufhängemöglichkeiten einsetzen 🙂

Und das sind unsere Ergebnisse. Juhuuuuu!

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Benötigte Materialien:

Luftballons, Zeitungspapier, stabile Pappe, Kleister, Pinsel, Bindfaden/Basteldraht, Schere, Acrylfarben, Behälter mit Wasser

Hänsel ohne Hexe? – Märchenhafte Opernwelt

Endlich wieder JOTA! Vor dreieinhalb Wochen sind wir bereits aus den Spielzeitferien zurückgekehrt aber bis zum ersten Jugendtreff mussten wir noch bis gestern warten.

Nachdem wir bereits ein paar Requisiten und das Bühnenmodell der anstehenden „Hänsel und Gretel“-Premiere bereitgestellt hatten, konnten wir circa 20 Personen in Empfang nehmen, mit denen wir über die Neuinszenierung der Märchenoper sprechen wollten. Und das haben wir auch getan 🙂

Wir haben einen kleinen Einblick in die Handlung der Oper gegeben – die ist nämlich ein wenig anders, als wir alle es aus dem Grimm‘schen Märchen kennen. Die Mutter ist in der Oper nicht böse und möchte die Geschwister loswerden, sondern vielmehr gestresst. Sie schickt die Kinder lediglich in den Wald, damit sie ein paar Erdbeeren pflücken und zum Abendbrot wieder zurück sind. Außerdem gibt es in der Oper noch zusätzliche Wesen, wie das Sandmännchen, Taumännchen und einige Engel. Und am Ende der Geschichte, werden Hänsel und Gretel nicht reich, sondern retten viele andere Kinder, die von der Hexe bereits zuvor gefangen genommen worden sind.

Richtig spannend wurde es gestern aber erst, als sich jeder überlegen sollte, wie er (oder sie) sich eine Hexe vorstellt: Muss die Hexe einen krummen Rücken und eine Hakennase haben? Muss die Hexe alt sein? Muss die Hexe überhaupt eine Frau sein? – Und das Hexenhaus: Ist es groß oder klein? Ist es wirklich aus Lebkuchen gebaut oder handelt es sich vielleicht um ein modernes Einfamilienhaus? – Wie muss der Wald aussehen: Ist es ein Laubwald? Oder müsste es Nadelgehölz sein? Gehört Nebel dazu? … Fragen über Fragen! Wir haben gemeinsam diskutiert und festgestellt: Es gibt wohl kein allgemeingültiges Gesetz, wie die Hexe auf der Opernbühne aussehen muss. Quasi alles ist möglich, solange es sich dramaturgisch erklären lässt und ein bestehendes Gesamtkonzept nicht sprengt.

Weg von Theorie, hin zur Praxis! Nach der Diskussion haben wir uns gemeinsam das Bühnenmodell für die anstehende Produktion von „Hänsel und Gretel“ angeschaut. Unsere Teilnehmer des Jugendtreffs hatten Glück und durften schon einen exklusiven Blick auf das Bühnenbild werfen, welches ansonsten natürlich noch bis zur Premiere streng geheim bleibt 😉

Zu guter Letzt sind wir noch in die Tiefen des Aalto-Theaters vorgedrungen und haben uns einige Bühnenteile im Kulissenlager angesehen. Das war richtig interessant: Von der Idee zum konkreten Bühnenteil, das in nur wenigen Wochen auf der Bühne stehen wird!

Beim nächsten JOTA-Termin am 20. November dürfen wir dann den Beruf des Maskenbildners kennenlernen. Es wird spannend! 🙂

JOTA Spezial 2017

Und schon wieder ist unser jährlicher und ereignisreicher JOTA Spezial-Workshoptag erfolgreich über die Bühne gegangen.

Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren haben den vergangenen Sonntag zu einem einzigartigen Tag gemacht. Es wurden Tänze einstudiert, Stücke geschrieben, es wurde gemalt, geschreinert, gebatikt und vieles mehr. Folgende Workshops wurden angeboten: Maske, Kostüm, Regie, Dramaturgie, Rüstmeisterei, Schreinerei, Presse, Gesang, Tanz und Malen.

Abends haben wir dann noch gemeinsam das Abenteuer Konzert „Fantasia Aalto“ besucht und uns von Bühnentechnik, Beleuchtung und Sängern verzaubern lassen.

Wir freuen uns jetzt schon auf die nächste Ausgabe von JOTA Spezial am 24. Juni 2018 😉

Hier ein kleiner Einblick in die Arbeiten einiger Workshops:

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Diese Geschichte haben der Dramaturgie- und Regie-Workshop geschrieben und inszeniert:

Dramturgie_Regie

Und so sah es bei der Show abends auf der Bühne aus:

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Sommer, Sonne, Stadtpark

Die 25-Grad-Marke wird jeden Tag aufs Neue geknackt, die Sonnenbrillen werden täglich blank geputzt und das Eis schmeckt zu jeder Tageszeit! Nicht nur in den Parkanlagen und den Freibädern ist die Stimmung auf dem Zenit, sondern auch bei uns im Aalto-Theater genießen wir das sommerliche Wetter in vollen Zügen.

Hier ein paar Bilder von unserem Haus in strahlendem Sonnenschein:

 

Finden unsere Proben natürlich auf unseren Probebühnen statt und werden Beleuchtungsproben weiterhin nur hinter geschlossenen Türen möglich sein, so genießt eine Vielzahl unserer Mitarbeiter jede freie Minute auf der Terrasse. Da werden Sonnenbrillen aufgesetzt, in der Kantine ein Eis nach dem anderen bestellt und es wird von gemütlichen Stunden am Baldeneysee geträumt.

Aber wir wären ja nicht am Theater, wenn wir nicht lieben würden, was wir tun. So großartig es auch ist, ein kleines Päuschen in der Sonne (oder im Schatten unter dem Sonnenschirm) zu machen, so schön ist es auch ins Aalto-Theater einzukehren und weiter an Programmen zu feilen und sich Planungen für die nächsten Vorstellungen und Formate zu widmen.

In diesem Monat und auch dem nächsten steht noch Einiges auf dem Programm: JOTA Spezial, das Abenteuer Konzert „Fantasia Aalto“, der Konzertabend „Very British!“ und ein Sommerferien-Programm mit Hexe Kleinlaut. Wir stecken schon wieder in den Startlöchern und sammeln sommerliche Bastelideen und Strand-Songs.

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Ihr seht: Die Sonnenstrahlen motivieren uns so richtig durchzustarten 🙂

Es grünt so grün

Bei uns im Aalto-Foyer kann man mit Hexe Kleinlaut gerade das grüne Wunder erleben. Dieses Programm bedeutete schon in der Vorbereitungszeit eine Menge Spaß für uns: Wir konnten Blumen pflanzen und basteln, was das Zeug hält!

Für unser „Rhythmus und Pulsschlag“-Programm in der Philharmonie nutzten wir letztens alte Linsen, um Instrumente zu basteln. Und genau diese Linsen haben wir uns geschnappt und weiterverwertet. In Wasser eingelegt, keimen Linsen und schon können sie eingebuddelt werden. Nur ein paar Tage später durften wir die ersten kleinen Linsen-Pflänzchen bestaunen 🙂

Zusätzlich haben wir noch Kresse gesät. Dafür wurden Plastikflaschen halbiert, die Flaschenunterteile mit Erde gefüllt und mit Nasen und Augen verziert. Kresse oben drauf und zack standen auf unserer Fensterbank innerhalb weniger Tage Kresseköpfe mit vollem „Haar“.

Hier könnt ihr unser Ergebnis sehen:

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Um das Bühnenbild bunt und kreativ zu gestalten, haben wir noch allerhand Frühlingsboten gebastelt: Blumen, Schmetterlinge, Marienkäfer, Schafe, Kleeblätter und riesige Ostereier. Letztere aus Luftballons, die mit Zeitung und Kleister bepinselt wurden und schlussendlich mit bunten Farben bemalt wurden. Ansonsten hielten Pappteller, Tortenspitze, leere Klopapierrollen und buntes Papier für unsere Bastelzwecke her.

Und das haben wir aus diesen einfachen Hilfsmitteln zustande gebracht:

Also: Unbedingt nachbasteln! Es macht herrlich viel Spaß und selbst wenn die Sonne mal nicht scheint, kommt man in Frühlingsstimmung 🙂

Her mit dem Krempel!

„Kann man bestimmt noch gebrauchen…“, „Wer weiß, wozu das noch gut sein könnte…“ oder „Vorsichtshalber kann man das doch aufbewahren…“ – Das sind die typischen Erklärungen, weshalb wir bei uns in der Theaterpädagogik so wenig wie möglich in den Mülleimer werfen.

Wir können uns beide nur sehr schwer von Dingen trennen und versuchen unseren Aufbewahrungs-Drang damit zu rechtfertigen, dass wir den entsprechenden Kleinkram in der Zukunft bestimmt mal benötigen könnten. Vielleicht übertreiben wir auch, wenn wir die kreisrunden Aufkleber von Ordnerrückenaufklebern aufbewahren…

… aber auch diese kreisrunden Aufkleber konnten wir für die Gestaltung einer Requisite für unsere Hexe Kleinlaut verwerten:

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Nächste Woche stürzen wir uns in unser Ferienabenteuer Vorlaut mit dem diesjährigen Thema „Vom Schneemann, der die Sonne liebte“. Und für eben dieses anstehende Projekt haben wir Material gekauft und gesammelt. So haben wir zwar viele neue Bastelmaterialien besorgt, waren aber auch Kastanien sammeln, haben Pappen und alte Zeitungen vor dem Mülleimer bewahrt und uns die schönsten Stoffreste – die ansonsten weggeschmissen worden wären – bei der Kostümabteilung zusammengeklaubt. Warum viel Geld ausgeben, wenn sich so viele Sachen weiterverwerten lassen? So können wir Geld sparen und viele Materialien recyceln, während wir keine Unmengen von Abfall produzieren.

Im nächsten Blogbeitrag berichten wir euch dann von unserem Ferienabenteuer und zeigen euch, was wir alles aus dem gesammelten Krimskrams gebastelt haben.

Ihr werdet sehen: Es zahlt sich immer wieder aus, dass wir nix wegschmeißen 😉