„So jung kommen wir nicht mehr zusammen“

Was für ein fabelhaftes Wochenende! Wir haben den 125. Geburtstag des Grillo-Theaters gefeiert.

Zuvor haben wir die ganze Woche über gezittert und gebangt, ob das Wetter mitspielen oder uns im Stich lassen würde. Und dann kam der lang erwartete Samstag:  Sonnenschein und angenehme Temperaturen!

Es wurde gesungen, getanzt, musiziert, gerätselt, gestaunt und gelacht 🙂

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Abgetaucht – Ich bin dann mal weg!

Die beiden Freundinnen Crizzy und Hexe Kleinlaut freuen sich schon auf ihren gemeinsamen Urlaub am Meer … Es gibt nur ein Problem: Hexe Kleinlaut leidet unter einer schrecklichen „Aquaphobie“. Die Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren helfen Crizzy dabei, Kleinlauts Angst vor dem Wasser zu überwinden.

„Wo der Spaß anfängt, da hört die Angst auf“

Bei uns wird der wasserscheuen Hexe mit Spiel, Spaß und Musik die Angst vor dem vielfältigen Element Wasser genommen! Oft ist uns gar nicht bewusst, wie oft wir Wasser in unserem Alltag begegnen. Gemeinsam entdecken die Kinder, wie unterschiedlich Wasser schmecken und aussehen kann. Wie Hexe Kleinlaut erfährt, kann Wasser nicht nur gefährlich sein, sondern ist lebenswichtig für alle Menschen, Tiere und Pflanzen auf unserem Planeten.

„Wasser kann auch klingen“

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Rauschende Wellen, prasselnder Regen oder ein tropfender Wasserhahn … Wasser klingt nicht immer gleich. Mit Wassertrommeln, die aus Kürbissen gebaut werden (Kalebasse) und mit Flaschenflöten kann sogar mit Wasser Musik gemacht werden. Mit einem Sound-Rätsel können sich die jungen Zuschauer aktiv am Geschehen beteiligen und ihre Lauscher auf die Probe stellen. Es wurden Klospülungen, plätschernde Seeufer, Wasserfälle und viele weitere Geräusche, die mit Wasser zu tun haben, vertauscht und erraten 🙂

Dann wollen Crizzy und Hexe Kleinlaut wissen, wie das Wasser eigentlich in den Himmel kommt … Mit einem Lied und einem Mitmach-Rap lernen die Kinder den Weg des Wassers von der Erde in den Himmel – und wieder zurück – kennen.

Dann ist es endlich so weit und Hexe Kleinlaut lernt Schwimmbewegungen!

Jetzt steht dem gemeinsamen Sommerurlaub von Crizzy und Hexe Kleinlaut nichts mehr im Weg und beide freuen sich darauf, sich im Meer, Badesee oder Freibad abzukühlen.

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Autoren:

Tabea macht ein zweiwöchiges Schülerpraktikum in der Theaterpädagogik und berichtet mit Lioba, die bereits im Oktober bei uns war und uns als Praktikantin nun wieder unterstützt, von ihren Erlebnissen am Aalto-Theater.

Sommer, Sonne, Stadtpark

Die 25-Grad-Marke wird jeden Tag aufs Neue geknackt, die Sonnenbrillen werden täglich blank geputzt und das Eis schmeckt zu jeder Tageszeit! Nicht nur in den Parkanlagen und den Freibädern ist die Stimmung auf dem Zenit, sondern auch bei uns im Aalto-Theater genießen wir das sommerliche Wetter in vollen Zügen.

Hier ein paar Bilder von unserem Haus in strahlendem Sonnenschein:

 

Finden unsere Proben natürlich auf unseren Probebühnen statt und werden Beleuchtungsproben weiterhin nur hinter geschlossenen Türen möglich sein, so genießt eine Vielzahl unserer Mitarbeiter jede freie Minute auf der Terrasse. Da werden Sonnenbrillen aufgesetzt, in der Kantine ein Eis nach dem anderen bestellt und es wird von gemütlichen Stunden am Baldeneysee geträumt.

Aber wir wären ja nicht am Theater, wenn wir nicht lieben würden, was wir tun. So großartig es auch ist, ein kleines Päuschen in der Sonne (oder im Schatten unter dem Sonnenschirm) zu machen, so schön ist es auch ins Aalto-Theater einzukehren und weiter an Programmen zu feilen und sich Planungen für die nächsten Vorstellungen und Formate zu widmen.

In diesem Monat und auch dem nächsten steht noch Einiges auf dem Programm: JOTA Spezial, das Abenteuer Konzert „Fantasia Aalto“, der Konzertabend „Very British!“ und ein Sommerferien-Programm mit Hexe Kleinlaut. Wir stecken schon wieder in den Startlöchern und sammeln sommerliche Bastelideen und Strand-Songs.

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Ihr seht: Die Sonnenstrahlen motivieren uns so richtig durchzustarten 🙂

Es grünt so grün

Bei uns im Aalto-Foyer kann man mit Hexe Kleinlaut gerade das grüne Wunder erleben. Dieses Programm bedeutete schon in der Vorbereitungszeit eine Menge Spaß für uns: Wir konnten Blumen pflanzen und basteln, was das Zeug hält!

Für unser „Rhythmus und Pulsschlag“-Programm in der Philharmonie nutzten wir letztens alte Linsen, um Instrumente zu basteln. Und genau diese Linsen haben wir uns geschnappt und weiterverwertet. In Wasser eingelegt, keimen Linsen und schon können sie eingebuddelt werden. Nur ein paar Tage später durften wir die ersten kleinen Linsen-Pflänzchen bestaunen 🙂

Zusätzlich haben wir noch Kresse gesät. Dafür wurden Plastikflaschen halbiert, die Flaschenunterteile mit Erde gefüllt und mit Nasen und Augen verziert. Kresse oben drauf und zack standen auf unserer Fensterbank innerhalb weniger Tage Kresseköpfe mit vollem „Haar“.

Hier könnt ihr unser Ergebnis sehen:

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Um das Bühnenbild bunt und kreativ zu gestalten, haben wir noch allerhand Frühlingsboten gebastelt: Blumen, Schmetterlinge, Marienkäfer, Schafe, Kleeblätter und riesige Ostereier. Letztere aus Luftballons, die mit Zeitung und Kleister bepinselt wurden und schlussendlich mit bunten Farben bemalt wurden. Ansonsten hielten Pappteller, Tortenspitze, leere Klopapierrollen und buntes Papier für unsere Bastelzwecke her.

Und das haben wir aus diesen einfachen Hilfsmitteln zustande gebracht:

Also: Unbedingt nachbasteln! Es macht herrlich viel Spaß und selbst wenn die Sonne mal nicht scheint, kommt man in Frühlingsstimmung 🙂

Zollverein – die schönste Zeche der Welt

„Glück auf“ hieß es am 20. Februar wieder einmal auf der Zeche Zollverein!

Hexe Kleinlaut sorgte mit ihrer Freundin Crizzy für gute Unterhaltung und mächtig viel Begeisterung bei Groß und Klein!

Zum Anlass der nun dreißigjährigen Schließung der schönsten Zeche der Welt wurde den Kindern zweier Gruppen mit je knapp 170 Personen ein musikalischer Einblick in die Welt unter Tage ermöglicht. Lernen konnten alle neugierigen Zuschauer etwas über Arbeitsabläufe auf einer Zeche, Gefahren tief unter der Erde oder die Entdeckung der Steinkohle bei uns im Pott. Auch spezifische Begriffe aus der Bergmannssprache konnte das junge Publikum in einem gemeinsamen Ratespiel kennenlernen – selbst den Großen unter uns waren vielleicht einige Begriffe unbekannt …

Durch verschiedene Songs zum Mitmachen, die größtenteils neu für dieses Programm komponiert worden sind, wurde es nie langweilig und am Ende durften – wie immer – alle Kinder ein Foto mit der beliebten Hexe und ihrer verrückten Freundin machen.

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Autor

Sarah studiert Grundschullehramt und macht in ihren Semesterferien ein vierwöchiges Praktikum in der Theaterpädagogik. Hier schreibt sie von ihren Eindrücken und Erlebnissen.

„Stille Nacht“ … von wegen!

Jedes Jahr aufs Neue glaubt man an eine ruhige und besinnliche Weihnachtszeit und dann ist es soweit: Der 1. Advent steht vor der Tür, die Feiertage rücken immer näher und man weiß nicht mehr so richtig, wo einem der Kopf steht. Bei uns ist das ganz genauso, denn wir können nicht genug von Weihnachtsvorbereitungen bekommen und stürzen uns von einem Abenteuer ins nächste.

Beispielsweise haben wir seit eineinhalb Wochen einen Wunschbaum im Foyer des Aalto-Theaters stehen. In Zusammenarbeit mit dem Diakoniewerk Essen hängen an diesem Baum Wünsche von Kindern, dessen Familien in Essen Zuflucht gefunden haben. Jeder Besucher kann sich einen Wunsch (oder auch mehrere) mitnehmen, diesen erfüllen und verpackt an uns zurückbringen. In den Tagen vor Heiligabend holt die Diakonie die Geschenke ab und übergibt diese rechtzeitig zu Weihnachten. Nicht nur, dass das Projekt an sich eine tolle Sache ist, war es eine große Freude den riesigen Baum zu schmücken und die liebevoll eingepackten Geschenke wieder zu empfangen. Wer kommt schließlich nicht beim Schmücken eines Baums in Weihnachtsstimmung? 🙂

Tja, und was benötigt man noch, um sich auf Weihnachten vorzubereiten? Na klar, einen Adventskalender! Da sich Schokolade aber nur schwer digital an jeden verschicken lässt, haben wir uns für Videos entschieden. Wir trommeln dafür unsere lieben Kollegen aus allen möglichen Abteilungen des Theaters zusammen und erstellen einen eigenen Adventskalender mit weihnachtlichen Kurzvideos. Die Vorbereitung nimmt zwar deutlich mehr Zeit in Anspruch als wir dachten, macht aber dafür auch viel mehr Spaß als wir dachten. Nun geistern wir durchs Haus und filmen die verrücktesten Videos. Hier könnt ihr übrigens unseren digitalen Adventskalender anschauen und die Türchen öffnen:

Aalto-Adventskalender

Neben diesen weihnachtlichen und spaßmachenden Specials steht natürlich auch unsere alltägliche Arbeit auf dem Programm, die wir auch mit weihnachtlichen Themen füllen konnten.

So waren wir vergangenen Freitag auf Zollverein und hatten dort eine Doppelvorstellung von „Morgen Kinder wird’s was geben“. Ein Weihnachtsprogramm mit Flügel, Geige und natürlich Hexe Kleinlaut, die eine musikalische Schneeballschlacht veranstaltet hat.

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Ihr könnt sehen: Auch dort haben wir wieder geschmückt und gebastelt, was das Zeug hält.

Wir sind auf jeden Fall in bester Stimmung und Weihnachten kann kommen. Bäume schmücken, Geschenke verpacken und Weihnachtslieder singen haben wir jedenfalls drauf 😉