Interview mit der Kostümassistentin Amelie Albrecht

Amelie Albrecht ist seit circa sechs Jahren als Kostümassistentin am Aalto-Theater tätig. Zu ihren bisher betreuten Produktionen gehören unter anderem „Norma“, „Lohengrin“ und „Il Trittico“. Ihr Büro befindet sich auf der fünften Etage des Aalto-Theaters in der Kostümabteilung.

Was sind deine Aufgaben als Kostümassistentin am Aalto-Theater?

Ich sag immer so „Ich bin das kreative Mädchen für alles“. Als Kostümassistentin übernehme ich (im Wechsel mit meiner Kollegin) eine Opern- oder Ballettproduktion mit einer Produktionsleitung aus unserer Abteilung. Die Produktionsleitung bestellt dann zum Beispiel Stoffe oder spricht Termine mit den jeweiligen Kostümbildnern ab. Wir Kostümassistentinnen gucken dann schonmal, ob zum Beispiel Stoffe eingefärbt werden müssen, was bearbeitet oder eingekauft werden muss. Hauptsächlich sind meine Aufgaben im kreativen Bereich. Ich arbeite aber natürlich auch manchmal am Computer. Wir bereiten sozusagen das ganze Stück vor und geben es dann in der Hauptprobenwoche an die Ankleider*innen ab und erklären denen, wer was und wann anzieht usw.

Ist das ein Beruf, den du dir als junges Mädchen für dich schon vorgestellt hast?

Ne, eigentlich nicht. Ich wusste gar nicht, dass es den Beruf gibt. Ich wollte immer schon was Kreatives machen aber ich wusste nicht, dass es solche Jobs im Theater gibt. Ich habe erstmal mein Abitur gemacht und bin dann zur privaten Modeschule nach Düsseldorf gegangen. Dort habe ich drei Jahre lang eine Ausbildung zur Modedesignerin gemacht. Dann habe ich allerdings irgendwann gemerkt, dass der kreative Prozess, den ich in der Modeschule gelernt habe, bei den meisten Klamottenlabels nur am Computer stattfindet. Eine Freundin hat mir vorgeschlagen, dass ein Job in einer Kostümabteilung am Theater eine Überlegung wert sei und dann hab ich mir gedacht, dass das eigentlich eine gute Idee wäre… In einem Onlineportal habe ich eine Ausschreibung für ein Jahrespraktikum am Aalto-Theater gefunden und habe mich darauf beworben – und wurde genommen. Das hat mir dann hier richtig Spaß gemacht, weil man auch viel mit anderen Bereichen aus dem Theater zusammen- und intensiv kreativ arbeitet. Nach dem Praktikum hab ich erstmal viele unterschiedliche Jobs gemacht und konnte mir auch viele Bereiche angucken. Allerdings habe mich immer so von Monat zu Monat gehangelt – und dann hat mich irgendwann die damalige stellvertretende Kostümdirektorin angerufen und mich gefragt, ob ich hier als Schwangerschaftsvertretung einsteigen würde. Das hab ich gemacht und im Anschluss eine feste Stelle bekommen. Ich bin auf jeden Fall ziemlich happy, dass ich das gemacht habe und hier an dem Haus bleiben konnte und so nette Kollegen habe!

Du hast ja schon bei einigen Stücken als Kostümassistentin mitgearbeitet. Wie lange braucht man ungefähr, damit die Kostüme für eine Produktion fertig sind?

Wir rechnen immer mit ungefähr einem Jahr . Wir fangen ein Jahr vor einer Premiere schon mit den Planungen an und stellen Kontakt zu den Kostümbildner*innen her. Anfangs gibt es dann eine Kostümabgabe, bei der die Kostümbildner*innen erklären, was für Kostüme die jeweiligen Figuren tragen sollen. So können schonmal Stoffe oder andere Dinge, die man benötigt, bestellt werden. Daraufhin werden die Kostümteile, die fertig besprochen sind, in der Schneiderei angefertigt, oder es werden noch Teile aus dem Fundus rausgesucht, die man für die Produktion gebrauchen kann. Wenn ein Kostüm „fertig“ ist, gibt es dann so drei bis vier Anproben für die jeweiligen Künstler*innen – bis das Kostüm perfekt sitzt. Die Proben starten für gewöhnlich sechs Wochen vor der Premiere. Bis zur KHP (Klavierhauptprobe) sollten alle Kostüme fertig sein. Diese findet meist eine knappe Woche vor der Premiere statt.

Und wo werden all die Kostüme gelagert?

Es gibt Fundus im Aalto- und Grillo-Theater, in denen die Kostüme hängen, die zur „freien“ Verfügung stehen. Kostümteile, die in festen Stücken sind, sind auf fertig gepackten Ständern gelagert und stehen im Abendfundus oder in Rollschränken, die auf mehreren Etagen zu finden sind. Wenn ein Stück zum Beispiel für eine längere Zeit nicht gespielt wird aber noch nicht abgespielt ist, dann sind die Kostüme für dieses Stück bei uns im Keller eingelagert. Dafür stehen vier weitere Räume zur Verfügung.

Welche unterschiedlichen Berufe gibt es in der Kostümabteilung?

Es gibt zwei Kostümassistentinnen, dann gibt es die Produktionsleitungen und die Direktion der Kostümabteilung. Für eine Produktion gibt es immer ein Team aus einem*r Produktionsleiter*in und einer Kostümassistentin, die den Kostümbereich für das Stück leiten und betreuen. Es gibt natürlich die Ankleider*innen, die abends die Vorstellungen betreuen und den Darsteller*innen mit den Kostümen helfen und Kostüme wieder aufarbeiten (waschen, bügeln etc.). Außerdem gibt es noch die Schneider*innen in der Damen- und der Herrenschneiderei, die Gewandmeister*innen, die noch eine spezialisierte Weiterbildung haben, und es gibt noch einen Schuhmacher.

Was passiert mit den Kostümen, die nicht mehr benötigt werden?

Wenn ein Stück abgespielt ist, bekommen wir eine Nachricht vom Intendanten und dann kommen die Kostüme einfach in den Fundus, wo sie für andere Stücke wiederverwertet werden. Wenn der Fundus aus allen Nähten platzt, wird auch schonmal aussortiert.

Muss wirklich jedes Kostüm an jede*n Sänger*in oder Tänzer*in angepasst werden oder werden manche auch einheitlich produziert? 

Jeder, der auf der Bühne steht, kommt zu Anprobe. Manchmal sogar Tiere! Jede*r bekommt ein persönlich auf sie*ihn angepasstes Kostüm. Die Solist*innen und der Chor kommen zu uns, manchmal auch der Extrachor, die Statist*innen, der Kinderchor und mitunter gibt es auch noch externe Musiker*innen, Solist*innen oder Schauspieler*innen. Wir probieren tatsächlich jeden an. Wenn beispielsweise 300 Leute auf der Bühne stehen haben wir circa 300 bis 500 Anproben. Meistens fangen wir dann mit den Chorsänger*innen an, weil es sehr viele sind. Und dann kommen die Solist*innen, weil man bei denen oft auf noch mehr Details achten muss.

Als letzte Frage kommt jetzt noch eine Schätzfrage. Wie viel Kostüme habt ihr ungefähr?

Das ist eine gute Frage – Kann ich gar nicht sagen… Aber es sind auf jeden Fall unglaublich viele, bestimmt über 10.000!

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Autor:

Adreana hat ein zweiwöchiges Schülerpraktikum in der Theaterpädagogik absolviert und berichtet von ihren Erlebnissen am Aalto-Theater.

JOTA-Digital „Kostüm“

Da wir uns derzeit leider nicht persönlich treffen können und somit auch unser Jugendtreff nicht mit euch zusammen stattfinden kann, haben wir uns natürlich eine Alternative überlegt, sodass ihr trotzdem einen Blick hinter die Kulissen und in unseren Fundus werfen könnt!

Heute ging das sechste Video von „JOTA-Digital“ zum Thema „Kostüm“ online. Wir haben uns mit unserem Kostümdirektor Ulrich Lott und unserer Garderobenmeisterin Angelika Pothmann getroffen und viele Fragen gestellt.

Es geht um die verschiedenen Berufe, die man in der Kostümabteilung eines Theaters erlernen kann, um Kostümbildner und Figurinen, um Proben- und Teamarbeit, um Ordnungssysteme und Flecken und Gerüche. Auch für uns gab es noch spannende neue Einblicke und ein Besuch im Fundus lohnt sich einfach immer 🙂

Hier geht es zum 1. Video: Von Schneidern, Schuhen und Schwarzarbeit

Hier zum 2. Video: Von Figurinen, Reißverschlüssen und Sicherheitsnadeln

Das 3. Video handelt von Bauproben, Anproben und Endproben:

Das 4. Video von Chören, Umzügen und Teamarbeit:

Im 5. Video erfahren wir etwas über Kostümständer, Namensschilder und Suchaktionen:

Und im 6. Video geht’s um Reparaturen, Flecken und Gerüche:

Viel Spaß beim Reinschauen!

Und hier noch ein kleiner Spoiler: In den nächsten Videos besuchen wir unserer Rüstmeisterin Martina Flößer, die einen neuen Blechmann baut – mit Bastelanleitung!

Prinzessin Leila, Ritter Donnergaul und Drache Sommersprossi

Was für eine Woche! In der zweiten Woche der Osterferien hat unser „Ferienabenteuer Vorlaut“ stattgefunden. Diesmal ging es um Ritter, Prinzessinnen und einen Drachen namens Sommersprossi.

Gemeinsam mit über 30 Kindern haben wir eine Geschichte um die Hauptfigur Prinzessin Leila erfunden. Diese mittelalterliche Dame wurde – mitsamt ihrer Badewanne – von einem Drachen entführt und musste von ihrem Prinzen Donnergaul und dessen Freunden gerettet werden. Letztendlich stellte sich heraus, dass der Drache Sommersprossi die Prinzessin entführt hatte, weil er so einsam war und sich Gesellschaft wünschte. Und so durfte unser Drache am Ende auf die Burg zu Prinzessin Leila und Ritter Donnergaul ziehen.

Aber: So eine Geschichte ist bei vielen Mitdenkenden zwar schnell zusammengesponnen, doch aus der Idee ein richtiges Bühnenstück zu machen, gestaltet sich als etwas aufwändiger.

So wurde vier Vormittage lang das Bühnenbild gebastelt, die Kostüme erstellt, Tänze erlernt und das gesamte Stück auf die Beine gestellt. Und was braucht man für ein Bühnenbild, wenn es um Ritter und Prinzessinnen geht? Natürlich eine Burg! Über Wochen hinweg haben wir zahlreiche Kartons und Pappen gesammelt, um im Rahmen des Ferienabenteuers eine Burg daraus zu basteln. Das ist aus dem Karton-Sammelsurium letztendlich geworden:

Die meisten teilnehmenden jungen Damen hatten ein eigenes Prinzessinnenkostüm von der letzten Karnevalsfeier. Ansonsten haben wir aber alles selber gebastelt oder aus dem Fundus bekommen. Der Drache war sogar eine echte Sonderanfertigung! Unsere Kostümabteilung ist einfach der Kracher und hat uns einen phänomenalen Drachenkörper genäht:

Drache Sommersprossi

Der Kopf lässt sich ganz einfach nachbasteln: Es müssen lediglich zwei aufgeblasene Luftballons mit Kreppklebeband verbunden werden. Und dann werden gerissene Zeitungsstücke mit Kleister aufgetragen (mindestens 3 Lagen Zeitungspapier). Ohren und Nüstern können ebenfalls aus Zeitungspapier hergestellt und angebracht werden. Und zum Schluss kann der Drachenkopf bemalt und mit Krepppapier etc. ausgestattet werden.

Unsere Probebühnen sind im großen Bastelchaos versunken. Aber genau so lieben wir es: Ein klein bisschen chaotisch, lauter Ideen springen einem entgegen und jeder kann sich kreativ austoben! Bunte Farben und viel Glitzer machen einfach Spaß 😉

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Viele Abteilungen – Ein Vorstellungsformat

In der letzten Woche trat mal wieder Hexe Kleinlaut auf. Diesmal mit ihrem Kinderprogramm „Sonne, Mond und Sterne“. Spielerisch und musizierend diskutierte sie mit den Kindern über einen Umzug auf den Mond und brachte ihnen währenddessen viel über Planeten, die Sterne, … kurz: über den gesamten Nachthimmel.

Aber wer ist eigentlich alles an so einem Programm beteiligt? Wen und was braucht man alles, damit die Kindervorstellungen der Hexe Kleinlaut über die Bühne gehen können? Natürlich die Hexe Kleinlaut und das ein oder andere Musikinstrument! Das reicht aber noch lange nicht. Ohne die Hilfe der Kollegen aus den verschiedensten Abteilungen – wie der Technik oder der Requisite – geht nicht viel!

Also: das Fundament des Ganzen bildet die theaterpädagogische Abteilung. Diese denkt sich schon lange vor der Spielzeit ein Thema aus, zu dem ein kurzer Text für das Programmheft geschrieben wird. Dann wird recherchiert und es werden Ideen und Informationen gesammelt. Marie-Helen und Sandra haben da großen Spaß dran, weil sie bei jedem Thema selber noch was dazulernen können 😉 Das Programm wird dann immer konkreter und es wird ein Skript geschrieben.

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Vor der Generalprobe wird dann eine Liste mit allen Dinge erstellt, die für das Programm benötigt werden. Diese Liste wird dann an die verschiedenen beteiligten Bereiche des Aalto-Theaters weitergeleitet. Was glaubt ihr, wie viele Abteilungen, allein an dem Programm „Sonne, Mond und Sterne“, beteiligt waren? Zwei? Oder drei? Viel mehr!

Die Technik-Abteilung ist für den Bühnenaufbau zuständig. Für „Sonne, Mond und Sterne“ haben zwei Techniker eine blaue Stellwand und vier Traversen (das sind so große Aluminium-Träger), aufgestellt. (Das sieht man auf den Bildern auch ganz gut.)

Die Requisite beinhaltet all das, womit die Darsteller – in diesem Fall also Hexe Kleinlaut – während des Programms arbeiten: Eine große Flagge beispielsweise, damit Hexe Kleinlaut sie (als Anspielung an die amerikanische Flagge bei der Mondlandung) schwenken kann, einen Apfel am Stiel, um einen Meteoriten spielerisch nachzustellen und noch viele weitere Sachen (siehe Bilder). Aus der Deko-Abteilung werden weitere Dinge für die Kulisse benötigt, wie zum Beispiel die grünen Grasteppiche, auf die sich die Kinder setzen können. Meistens stammen die Requisiten und Deko-Artikel aus einem riesigen Lager mit Sachen, die bei Aufführungen am Aalto-Theater irgendwann mal benötigt wurden oder werden. Manche Dinge werden aber auch extra für die Kindervorstellungen hergestellt. Oft bringen Marie-Helen und Sandra auch Krimskrams von Zuhause mit, der als Requisite genutzt werden kann oder basteln selber darauf los 🙂

Die Beleuchtungsabteilung ist für das Licht zuständig und leuchtet das Foyer nett ein. Bei Vorstellungen im Opernzelt gibt es ganz viele Scheinwerfer und Lichteffekte während der Vorstellungen. Im Rahmen von „Sonne, Mond und Sterne“ reichen lediglich zwei Scheinwerfer aus, die die Spielfläche ausleuchten.

Die Haustechnik sorgt dafür, dass Treppenaufgänge, die nicht genutzt werden sollen, abgesperrt sind.

Die Mitarbeiter der Kostüm- und der Maskenabteilung verwandeln Marie-Helen Joël in Hexe Kleinlaut. Aus der Kostümabteilung wird das Kostüm der Hexe Kleinlaut benötigt, das irgendwann mal dort zusammengestellt und genäht wurde. Eine Maskenbildnerin schminkt Marie-Helen und setzt ihr die Kleinlaut-Perücke auf.

Und dann braucht man ja auch noch Musiker! Bei „Sonne, Mond und Sterne“ sitzt Juriko Akimoto am Klavier und Niklas Schwarz spielt die Bratsche. Die beiden treffen sich mit Kleinlaut natürlich nicht erst kurz vor der Vorstellung, sondern haben mit unserer Opernhexe vorab schon einige Proben gehabt.

Wenn dann alles beisammen ist, kann das Konzert endlich kommen. Jetzt braucht man nur noch ganz viele Kinder, die zusammen mit Hexe Kleinlaut, Juriko und Niklas das Weltall „erkunden“ und bestaunen!

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Autor

Antonia hat ein zweiwöchiges Schülerpraktikum in der Theaterpädagogik absolviert und berichtet von ihren Erlebnissen am Aalto-Theater.     

Hänsel und Gretel – Von der ersten Probe zur Premiere

Man, war das alles aufregend!

Im Juni haben wir angefangen für „Hänsel und Gretel“ zu proben. Da waren wir allerdings noch nicht auf der richtigen Bühne, sondern „nur“ auf einer unserer Probebühnen. Endlich konnten wir die ersten Deko-Teile und Requisiten sehen. Und wir haben uns sofort verliebt in all die liebevollen Arbeiten der Kollegen aus den Werkstätten:

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Im Oktober ging es dann endlich weiter mit den Proben für „Hänsel und Gretel“. Zuerst wieder auf der Probebühne und dann auch endlich auf der großen Bühne. Das war vielleicht ein Erlebnis, endlich das gesamte Bühnenbild vor sich stehen zu haben. Nachdem wir nur das kleine Modell kannten, war es kaum zu fassen, wie aus ein paar Zentimeter großen Keksbäumen über sechs Meter große geworden sind. Da fällt einem schonmal die Kinnlade runter!

Und dann gibt es die Beleuchtungsproben. Da sitzt man stundenlang im dunklen Saal und es werden zahlreiche Lichtstimmungen eingestellt, damit die Inszenierung auch eine tolle Licht-Atmosphäre bekommt. Die Beleuchter raunen sich irgendwelche Zahlen zu, mit denen sie verschiedenste Scheinwerfer meinen (und davon gibt es wirklich unzählige). Diese werden dann um ein paar Prozent heller oder dunkler, um ein paar Grad gekippt, damit der Lichteinfall stimmig ist, die Farben werden verändert und so weiter und so fort. Als „Laie“ sitzt man da nur daneben und ist völlig begeistert, was die lieben Kollegen mit Licht alles machen können.

In den letzten zwei Wochen vor der Premiere wird es richtig ernst! Dann wird alles zusammengesetzt: Bühnenbild, Kostüme, Maske, Sänger, Orchester, Beleuchtung und so weiter und so weiter. Überall fallen Kleinigkeiten auf, die man noch besser machen kann und bearbeitet werden. Und am Ende geht alles ganz schnell! Der letzte Feinschliff wird erledigt, die Generalprobe wird mit Herzklopfen über die Bühne gebracht und „schon“ steht die Premiere an.

Hier das Ergebnis unserer fabelhaften gemeinsamen Probenzeit  von „Hänsel und Gretel“:

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JOTA Spezial 2017

Und schon wieder ist unser jährlicher und ereignisreicher JOTA Spezial-Workshoptag erfolgreich über die Bühne gegangen.

Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren haben den vergangenen Sonntag zu einem einzigartigen Tag gemacht. Es wurden Tänze einstudiert, Stücke geschrieben, es wurde gemalt, geschreinert, gebatikt und vieles mehr. Folgende Workshops wurden angeboten: Maske, Kostüm, Regie, Dramaturgie, Rüstmeisterei, Schreinerei, Presse, Gesang, Tanz und Malen.

Abends haben wir dann noch gemeinsam das Abenteuer Konzert „Fantasia Aalto“ besucht und uns von Bühnentechnik, Beleuchtung und Sängern verzaubern lassen.

Wir freuen uns jetzt schon auf die nächste Ausgabe von JOTA Spezial am 24. Juni 2018 😉

Hier ein kleiner Einblick in die Arbeiten einiger Workshops:

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Diese Geschichte haben der Dramaturgie- und Regie-Workshop geschrieben und inszeniert:

Dramturgie_Regie

Und so sah es bei der Show abends auf der Bühne aus:

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Stöbern im Aalto

Wer von euch hat es als Kind nicht geliebt, sich zu verkleiden und in die Rolle eines anderen zu schlüpfen? Zum Beispiel in die einer prunkvollen Prinzessin, eines tapferen Polizisten oder einer bösen Hexe. Für diese Zwecke durfte eine vollgepackte Verkleidungskiste natürlich nicht fehlen 🙂 Doch die Verkleidungskiste des Aalto-Theaters übertrifft mit Sicherheit alle eure Vorstellungen!

Im Aalto-Theater werden die Kostüme nämlich nicht einfach in ein paar Kisten, sondern im sogenannten Fundus gelagert (wovon es sogar mehrere gibt). Und um sich da auch gut orientieren zu können, sind die Kostüme nach bestimmten Kategorien geordnet: zum Beispiel nach Epochen oder Themen. Zusätzlich gibt es einzelne Kleiderstangen- und Schrankabteilungen für Nachtmode, Unterwäsche oder Oberhemden. Außerdem gibt es eine riesige Auswahl an Brillen, Hüten, Regenschirmen und Taschen.

 

Schuhe sind zudem in einem zusätzlichen Fundus gelagert. Ein wahres Schuhparadies! Ein Schuhliebhaber würde in diese „heiligen Hallen“ wahrscheinlich am liebsten einziehen 🙂

Auch die Schuhe werden nicht wild gesammelt, sondern sind ordentlich sortiert (nach Art, Farbe und Größe), sodass die entsprechenden Schuhe immer schnellstmöglich gefunden werden können.

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Autoren

Felicitas und Sophie machen ein zweiwöchiges Schülerpraktikum in der Theaterpädagogik und der Kostümabteilung und schreiben über ihre Erlebnisse am Aalto-Theater.