Hallo Spielzeit 2019|2020!

Wir sind wieder hier und wir starten direkt voll durch!

Es wird schon wieder fleißig für das Oper Kleinlaut-Programm „Rotkäppchen und der Aufschneider“ geprobt, unser gemeinsames Theaterfest mit allen Sparten steht auch schon vor der Tür und der erste Jugendtreff findet am 30. September statt.

Wir freuen uns sehr auf die neue Spielzeit, auf euch und viele spannende Projekte!

Schaut mal rein, was in den kommenden Monaten alles auf dem Programm steht: https://www.theater-essen.de/oper/kinder-jugend/

Bis ganz bald
Marie-Helen & Sandra

Wir sind dann mal weg – bis Ende August

„Wenn die Opern dich umbrausen mit Getön, dann genieße auch die Pausen: Sie sind schön.“ – Heinz Erhardt

Nach einem tollen JOTA Spezial Workshop-Tag (ein paar Bilder findet ihr unten) verabschieden wir uns für 6 Wochen in die spielfreie Zeit und sind erst ab dem 29. August wieder erreichbar.

Wir wünschen euch allen einen schönen Sommer und erholsame Sommerferien.

Schon jetzt freuen wir uns riesig auf euch in der Spielzeit 2019/2020. Am 30. September starten wir mit unserem ersten Jugendtreff: „Pique Dame“ – Die Oper zum Spiel

Eure

Marie-Helen und Sandra

 

 

Very British!

Schon gewusst, dass in England eine Briefmarke, die die Königin abbildet nicht kopfüber aufgeklebt werden darf, da dies als Verrat betrachtet werden könnte? Das klingt ganz schön gefährlich und verrückt aber festgenommen wurde in den letzten Jahren mit Sicherheit niemand wegen eines solchen Vorfalls. Das allein klingt aber schon spannend genug, um mal genauer einen Blick auf das Vereinigte Königreich zu werfen.

So haben wir am Montag unseren Jugendtreff „JOTA“ ganz im Zeichen von England und den Proms-Konzerten gestaltet. Wir haben über England, Schottland, Wales, Nordirland – kurzum über das gesamte Vereinigte Königreich gesprochen: Über bekannte Sehenswürdigkeiten und eindrucksvolle Landschaften, wie die Tower Bridge oder die Highlands und auch über die Entstehung der Flagge des Vereinigten Königreichs. Der sogenannte „Union Jack“ ergibt sich aus einer Art Zusammenführung der verschiedenen Flaggen von England, Schottland und Nordirland. (Wales war bereits vor der Gründung des Vereinigten Königreichs England angeschlossen worden und findet sich deshalb nicht in der Flagge.)

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Selbstverständlich haben wir auch über die Queen und die gesamte Royal Family gesprochen. Denn was wäre England ohne den Buckingham Palace und die Geschichten um das Königshaus. Hochzeiten (und teilweise auch Geburtstage) werden groß gefeiert und die Zeremonien werden sogar im Fernsehen übertragen.

Aber das Vereinigte Königreich hat noch viel mehr spannende Persönlichkeiten zu bieten als „nur“ die Queen und ihre Familie. Schließlich gibt es einige weltberühmte Personen, die aus diesem Inselstaat kommen: William Shakespeare, Elton John, Robbie Williams, Harry Potter, Robin Hood, Die Beatles, David Beckham oder die Band Queen.

Und was ist noch alles typisch englisch? Klar: rote Telefonzellen, rote Busse, schwarze Taxen, urige Pubs und der Linksverkehr! Die kulinarischen Köstlichkeiten wurden natürlich auch nicht außer Acht gelassen: Fish and Chips, Tee, Frühstücksgewohnheiten und die Erfindung des Sandwiches. Ein gewisser John Montagu, der 4. Earl of Sandwich, soll so gerne Kartenspiele gespielt haben und wollte keine allzu großen Pausen einlegen, sodass ihm die einfache Speise, die man mit einer Hand halten kann, in den Sinn kam.

Nach so viel Klatsch und Tratsch über das Vereinigte Königreich haben wir auch endlich die Proms-Konzerte unter die Lupe genommen. Die „Proms“ (promenade series) sind eine alljährliche Konzertreihe, die erstmals im Jahre 1895 stattfand. Die Idee war es, Menschen für diese Konzerte zu begeistern, die sich sonst nicht unbedingt für klassische Musik interessierten. Die Atmosphäre ist zwanglos, die Kartenpreise sind erschwinglich bis günstig und es gibt keine Kleiderordnung. Im Sommer finden innerhalb dieser Reihe um die 70 Konzerte statt. Das Highlight – die „Last Night of the Proms“ – ist weit über die Grenzen Englands hinaus bekannt. Ist die erste Hälfte noch ein „klassisches“ Konzert, wird es im zweiten Teil bunt und verrückt. Die Besucher des Konzerts singen mit, wippen im Stehen und schwenken Fahnen. Weil es viel mehr begeisterte Besucher als Plätze in der Royal Albert Hall gibt, wird das Konzert auch im Hyde Park auf Leinwänden übertragen. Diesen Übertragungen folgen mehrere Zehntausende Menschen.

Das Ganze macht so viel Spaß, dass wir dieses Format der „Last Night of the Proms“ ins Aalto-Theater geholt haben. Auch hier wird sich verkleidet, mitgesungen und mitgewippt:

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Wer sich mit bewegten Bildern auf die diesjährige „Last Night of the Proms“ in London am 14. September vorbereiten möchte, kann sich mal durch folgende Youtube-Links klicken:
https://www.youtube.com/watch?v=vpEWpK_Dl7M (Land of Hope and Glory)
https://www.youtube.com/watch?v=041nXAAn714 (Jerusalem; God Save the Queen)
https://www.youtube.com/watch?v=rB5Nbp_gmgQ (Rule Britannia)
https://www.youtube.com/watch?v=RpYQPTEmmVw („Mary Poppins“-Medley)

Bach – Der Himmel lacht, die Erde jubiliert!

Fräulein Vorlaut und Professor Gisbert Träge haben sich mal wieder auf eine musikalische Entdeckungsreise begeben – zusammen mit den Essener Philharmonikern. Im Mittelpunkt des Konzerts stand der Komponist Johann Sebastian Bach. Was für eine Persönlichkeit!
Wir haben einige Musikstücke von Bach gehört und einiges über sein Leben erfahren. Um die ganzen Informationen zu veranschaulichen, gab es ein Memory-Spiel zu bestimmten Zahlen, anhand derer man sich einige Infos über Bach gut merken kann.
Kurzum: Wir haben die folgenden bezeichnenden Zahlen aus Bachs Leben im Kopf behalten:

2: Johann Sebastian Bach war zwei Mal verheiratet.
4: Er hat 4 Wochen im Gefängnis verbracht.
9: Mit 9 Jahren wurde er zum Vollwaisen.
14: Hier haben wir es mit einem Zahlenrätsel zu tun: die einzelnen Buchstaben seines Namens werden zusammengezählt. Die Zahlen ergeben sich daraus, an welcher Stelle der jeweilige Buchstabe im Alphabet steht: B=2, A=1, C=3, H=8. Und das ergibt insgesamt 14.
20: Er hatte 20 Kinder
41: Diese Zahl ergibt sich aus den Initialen seines Vornamens und seines Nachnamens: J (zählt als i) =9, S=18, BACH=14. Und das ergibt insgesamt 41.
65: Er ist 65 Jahre alt geworden.
150: Es gibt weltweit circa 150 Briefmarken, die etwas mit unserem Komponisten zu tu haben.
450: Bach arbeitete in Arnstadt und wollte den Organisten Dietrich Buxtehude in Lübeck hören – also machte er sich auf den Weg und bewältigte ungefähr 450 km zu Fuß.
111: So viele Werke sind von Bach überliefert.
1685: In diesem Jahr wurde er geboren.
1750: Und in diesem Jahr ist er gestorben.

Nächste Woche gibt es noch zwei Mal die Gelegenheit, zusammen mit Fräulein Vorlaut und Professor Gisbert Träge, der Musik von Johann Sebastian Bach zu lauschen, hautnah an den Musikern zu sein und spannende Hintergrund-Informationen zu sammeln: am 5. Juni um 10 Uhr und am 9. Juni um 11 Uhr, bei uns im Aalto-Foyer.

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Musical-Wiederaufnahme

Nur noch 4 Mal schlafen – dann ist es endlich soweit: Wir nehmen am Dienstag das Musical „Die Märchenwelt zur Kur bestellt“ wieder auf. Und wir freuen uns riesig. Die Proben haben uns schon sehr viel Freude bereitet. Nächste Woche geht’s dann endlich in Kostüm und Maske auf die Bühne!

Hier ein paar Eindrücke aus unseren Proben:

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Und so wird das Ganze dann auf der Bühne aussehen:

 

Kommt vorbei und verbringt mit Schneewittchen, Rumpelstilzchen, Aschenputtel, Froschprinzessin, dem Kaiser ohne Kleider und dem tapferen Schneiderlein einen Aufenthalt im Kurhotel Grimm! 🙂

Ein bisschen proben und fertig ist die Oper?!

Wenn man in einer Opernaufführung sitzt, denkt man nicht, wie viel Arbeit hinter einer Opernproduktion steckt. Gut, die Künstler werden ein bisschen proben, denkt man, und irgendjemand wird sich auch ums Bühnenbild und die Kostüme kümmern.
Aber wie lange dauert es wirklich, bis eine Produktion es auf die Bühne schafft?
In meiner Praktikumszeit hat die Premiere der Oper „Medea“ von Aribert Reimann stattgefunden, die erst 2010 in Wien uraufgeführt wurde und daher für fast alle SängerInnen noch unbekannt war. Lediglich die Darstellerin der Medea hat diese Partie bereits vorher in Frankfurt und Wien gesungen und kam extra für diese Oper an das Aalto-Theater.

Anderthalb bis zwei Jahre vor der Premiere wird beschlossen, dass eine Oper am Aalto-Theater aufgeführt werden soll. Für die Oper Medea bedeutet das, dass erste Planungen bereits im Jahr 2017 begannen. Es wird ein Konzept entwickelt und die entsprechenden Darsteller für die Rollen ausgewählt. Außerdem wird das Bühnenbild entworfen. Der Bühnenbildner baut ein Modell von diesem, woraufhin die Werkstätten schauen, inwiefern die Idee verwirklicht werden kann und welches Budget dafür verwendet werden muss. Nach dem Modell wird dann das Bühnenbild gebaut. All diese Aspekte werden bereits ein Jahr vor der Premiere bearbeitet.
Da Medea eine moderne Oper ist, die im Repertoire der meisten Darsteller noch nicht vorhanden ist, begannen bereits vor der Sommerpause erste Proben mit den Solisten und den Korrepetitoren. Diese üben mit den Solisten ihre Partie, damit sie diese bei den Endproben sicher beherrschen.

Sechs Wochen vor der Premiere beginnen die eigentlichen Proben. Dazu findet zunächst ein Konzeptionsgespräch mit dem Regieteam, dem Intendanten und den Darstellern statt, bei welchem das Regiekonzept erläutert wird. Ab diesem Zeitpunkt finden die Proben auf der großen Probebühne statt, zunächst noch in provisorischen Kostümen und Bühnenbildern.

In den zwei Wochen vor der Premiere konzentrieren sich die Aufgaben dann auf die Endproben mit allen künstlerisch Beteiligten auf der großen Bühne. Nachdem zunächst die Proben mit den Solisten, gegebenenfalls mit dem Chor, dem Regisseur, dem Souffleur sowie einem Pianisten stattfinden, beginnen die Proben mit dem Orchester. Jetzt tragen die Darsteller auch ihre Kostüme, das vollständige Bühnenbild ist auf der Bühne. Zur Klavierhauptprobe und Orchesterhauptprobe, spätestens aber zur Generalprobe fügen sich die Einzelstücke zusammen und man sieht das Ergebnis der vielschichtigen und langen Arbeit vieler Beteiligter, welches die Zuschauer dann bei der Premiere auf der Bühne bewundern können.

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Autor
Lena ist Studentin und absolviert ein dreiwöchiges Praktikum in der Theaterpädagogik und berichtet von ihren Eindrücken am Aalto-Theater.

Sitze ich jetzt gerade in einer BO, OHP oder doch in einer GP?

Schon während der ersten Tage meines Praktikums habe ich gelernt, dass im Theater nichts ohne Abkürzungen läuft. Alle werfen mit Begriffen wie OHP, GP, oder BP um sich und man steht dazwischen und fragt sich nur, wovon diese Leute gerade um Himmels Willen reden.

Zum Glück wurden mir dann eine ganze Reihe solcher Abkürzungen erklärt. KHP ist die Abkürzung für Klavierhauptprobe. Da wird das erste Mal das gesamte Stück im Ablauf mit Kostüm, Maske und Licht auf der Bühne geprobt – ohne Orchester aber mit Klavier. Unter OHP versteht man Orchesterhauptprobe, die auf der Bühne mit allen Darstellern, Kostümen, der Maske und natürlich dem Orchester auch noch Unterbrechungen beinhaltet, wenn es zu musikalischen Unreinheiten kommt. Die GP ist die Generalprobe, die meistens einen Tag nach der OHP stattfindet und bei welcher die Darsteller ihre Originalkostüme tragen. Außerdem ist dies die letzte Probe vor der Premiere. Die Premiere ist die Erstaufführung, die mit PREM abgekürzt wird. Doch bevor es soweit ist, sind noch viele Schritte nötig. Einmal gibt es noch die BP (Bauprobe), die ca. 1 Jahr vor der Premiere stattfindet und bei der die Kulissen schon Mal grob auf die Bühne gestellt werden und dann grundlegend geschaut wird, ob diese zueinander passen. Dann gibt es auch noch die Beleuchtungsprobe (BEL), bei der die einzelnen Beleuchtungseinstellungen und Lichtstimmungen nur mit Statisten geprobt werden. Grundlegend dafür ist die BELE (Beleuchtungseinrichtung), bei der alles für die BEL vorbereitet wird. Zusätzlich zu einer BEL findet man meist auch noch eine BELKOR, was für eine Beleuchtungsprobe mit Korrektur steht. Des Weiteren findet man auch noch die BO (Bühnenorchesterprobe), bei der das Orchester mit den Sängern in Alltagskleidung und ohne die Beleuchtung probt. Zudem sind auch noch der TA und die TE von Bedeutung. TA bedeutet Technischer Aufbau und hierbei wird die Technik erstmal aufgebaut. Bei der Technischen Einrichtung werden konkretere technische Einstellungen festgelegt.

Vor jeder Vorstellung findet eine 30-minütige EF für die Oper statt. Doch Achtung! dies ist nicht die EF aus der Schule, sondern die Abkürzung für Einführung. Die Matinée (MAT) findet in der Regel eine Woche vor der Premiere am Sonntag um 11 Uhr statt. Dies ist eine öffentliche Veranstaltung, bei der die Dramaturgen beispielsweise die Darsteller oder Sänger interviewen.

Sollte eine Vorstellung mit der Bezeichnung ZLM versehen sein, dann bedeutet dies, dass diese Oper/dieses Musical zum letzten Mal gespielt wird. Im Unterschiede zu ZLM bedeutet ZLMSP, dass das Werk zum letzten Mal in dieser Spielzeit aufgeführt wird. WA ist die Abkürzung für Wiederaufnahme, was bedeutet, dass ein Werk wieder auf den Spielplan genommen wird. Die WAGP (Wiederaufnahmegeneralprobe) ist, wie der Name schon sagt, die Generalprobe für das Stück, welches wiederaufgenommen wird.

Auf vielen Spielplänen eines Musikers findet man die Begriffe KZT, SiKo und KaKo, die für ein Konzert, ein Sinfoniekonzert und ein Kammerkonzert stehen. Am Ende gibt es noch die Abkürzung GS (Gastspiel), die verwendet wird, wenn ein Stück außerhalb des eigenen Theaters aufgeführt wird.

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Autor

Lina absolviert ein zweiwöchiges Schülerpraktikum in der Theaterpädagogik und berichtet von ihren Erlebnissen am Aalto-Theater.   

Jahresende

Stern über Betlehem, zeig uns den Weg … Jingle Bells, Jingle Bells … Engel auf den Feldern singen … Kling, Glöckchen, klingelingeling … O du fröhliche … Lasst uns froh und munter sein … O Tannenbaum …

Weihnachten kann kommen! Wir haben schon lauter Ohrwürmer von den schönsten Weihnachtsliedern, die wir in den vergangenen Wochen im Rahmen von Kindervorstellungen im Aalto-Theater und in der Philharmonie gesungen haben.

Heute Abend steht endlich wieder „Hänsel und Gretel“ auf dem Programm! Am 30. Dezember und 6. Januar gibt es übrigens noch weitere Vorstellungen. Wir werden auf jeden Fall dabei sein und freuen uns schon riesig auf das Abtauchen in eine fantastische Traumwelt, gigantische Kekse und natürlich den Abendsegen 🙂

Euch allen wünschen wir eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Start ins Jahr 2019. Wir melden uns Anfang Januar wieder und verraten euch, was wir noch alles für diese Spielzeit planen!

Viele Grüße

Marie-Helen und Sandra

Es weihnachtet sehr…

Wir bereiten derzeit „teatimes“,  Kinderstücke mit Hexe Kleinlaut, Kartenabreißerin Claudia und Fräulein Vorlaut sowie Jugendtreffen vor… Da kommt der Blog leider gerade viel zu kurz! Bald werden wir aber mal ausführlicher berichten, wie unsere Vorweihnachtszeit aussieht.

Zusätzlich drehen wir lauter Videos für unseren Adventskalender. Wenn ihr also verfolgen wollt, was wir so treiben – dann öffnet jeden Tag ein neues Türchen 😉

Hier geht es zum Aalto-Adventskalender: https://www.app-helper.com/advent/?appid=23872&cs=1

Unbenannt

Und wer mag, schaut einfach mal bei uns vorbei (eine Stunde vor jeder Vorstellung ist das Foyer geöffnet) und pflückt sich einen Wunsch von unserem Wunschbaum im Foyer. Kindern aus geflüchteten Familien wollen wir so Herzenswünsche erfüllen.

Die Geschenke sollten nicht teurer als 30 Euro sein und die Maße von 50cm x 50cm x 30cm nicht überschreiten. Bis zum 16. Dezember 2018 (3. Advent) können die verpackten Geschenke dann an der rund um die Uhr besetzten Bühnenpforte des Aalto-Theaters (Straßenbahnhaltestelle „Aalto-Theater“) abgegeben oder per Post an das Aalto-Theater, Stichwort „Wunschbaumaktion“, Opernplatz 10, 45128 Essen gesendet werden. Die Übergabe der Päckchen erfolgt in den Tagen vor Heiligabend.

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Ferienabenteuer 2018

Unter dem Motto „Knusper, Knusper Knäuschen, wir bauen uns ein Häuschen!“ ging das Ferienabenteuer Vorlaut in den vergangenen Tagen in eine neue Runde. Mit kleinen und großen Helfern entstand neben einer bezaubernden Kulisse und eindrucksvollen Tanz- und Gesangseinlagen, eine ganz außergewöhnlich-schöne Geschichte.

In dem Märchen von den backenden Waldhexen und den hungrigen Kindern begleiten die Zuschauer eine kleine Hexe und ihren lustigen Raben, Ruseldudel. Die beiden ziehen in ein Dorf um, welches es sich zur Aufgabe macht, das schönste Süßigkeiten-Hexendorf zu werden. Dies gelingt mit vereinten Backkräften und durch die Hilfe von Hänsel und Gretel. Doch bis zur großen Kuchenparade müssen die Dorfbewohner mit einem Erdbeerbeben, hungrigen Kindern, und so manch anderer Überraschung fertig werden.

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Doch bevor es zu der Vorstellung am 25. Oktober 2018 um 12:00 Uhr im Foyer des Aalto-Theaters kommen kann, stehen 31 Kinder drei Tage zuvor am Bühneneingang des Theaters und warten gespannt auf das, was sie erwarten wird. Die Augen weiten sich, als sie ins Bastelparadies eintreten. Hier gibt es alles was ein kreatives Herz begehrt: Acrylfarben, Federn, Buntstifte, Glitzerstaub, Strasssteinchen, Klebeherzen, bunte Pappe, Glitzerpappe, Tortenspitze, Watte, Pailletten, Moos und viele weitere Bastelutensilien. Schau selbst:

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So basteln wir fleißig an Lebkuchenmännern, Masken, Lebkuchenkeksen, den Fenster und Türen der Papp-Lebkuchenhäuschen und deren Dachziegeln. Zu guter Letzt entsteht auch ein Regenbogen.

Auf der benachbarten Probebühne wird zeitgleich an der Choreografie gearbeitet. Im Stück tauchen neben den Hexen nämlich auch Fliegenpilze, Engelchen, Unwetterstürme, ein Eichhörnchen und ein Rabe auf. Jeden Mittag gibt es eine kleine Vorschau von den bereits erarbeiteten Szenen und es macht großen Spaß zu sehen, wie sich nach und nach das Stück zu einem zusammengewachsenen Ganzen etabliert.

Am Ende dieser Zeit steht eine Vorstellung, die sowohl das Publikum als auch Mitwirkende begeistert. In diesem Sinne – Wir sind gespannt auf das nächste Ferienabenteuer!

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Autor

Luzia absolviert im Rahmen ihres Studiums ein zweiwöchiges Praktikum in der Theaterpädagogik und berichtet von ihren Erlebnissen am Aalto-Theater.